ÜbCon · Beratung für die Übungswende

Der Zeitenwende folgt die Übungswende.

Übungen entscheiden darüber, ob Strukturen im Ernstfall tragen. ÜbCon steht für Übungen, die nicht nur stattfinden, sondern wirken: realistisch konzipiert, professionell geleitet und systematisch ausgewertet – gestützt auf 15 Jahre Erfahrung aus Ehrenamt und Beruf, vom Rettungsdiensteinsatz bis zur komplexen, mehrtägigen Großübung.

Aus der Praxis für die Praxis. Szenarien neu denken. Machen statt abwarten.

Für Behörden, Kommunen, Hilfsorganisationen, KRITIS-Betreiber, Kliniken, Unternehmen und Veranstalter.

ÜbCon – Beratung für das Übungswesen im Bevölkerungsschutz

Aus der Praxis · Fazit der Übungsleitung FRARescueFusion

Zeitenwende Übungswende

Wie passen wir den Übungsbetrieb im Bevölkerungsschutz an die veränderte Bedrohungslage an?

Zeitenwende heißt Machen. Erst die Übungswende bringt Schlagkraft auf die Straße – Übungsdurchführung konsequent und pragmatisch, statt nur beschlossen.

Train as you fight. Für Ergebnisse, die im Einsatz bestehen.

  • 2024Der Realitätscheck – Hochwasserlage mit 70 Einsatzkräften, 24 Stunden
  • 2025Die Systemprüfung – Blackout mit 120 Einsatzkräften, 48 Stunden · ausgezeichnet mit dem Hessischen Katastrophenschutzpreis
  • 2026Konsequenz statt Kompromiss – „Mainbeben“ mit 43 Einzellagen und 250 Einsatzkräften, gemeinsam mit THW und Bundeswehr

Haltung

Eine Übung ist kein Event. Sie ist ein Prüfstand.

Jede Übung bei ÜbCon stellt sich denselben Fragen:

  • Was funktioniert?
  • Wo entstehen Verzögerungen?
  • Welche Zuständigkeiten sind unklar?
  • Wo brechen Kommunikationswege?
  • Welche Entscheidungen werden nicht getroffen?
  • Was muss bis zur nächsten Übung verändert werden?

Leistungen

Sechs konkrete Bausteine, ein Ziel: Einsatzkräfte und Stäbe, die im Ernstfall nicht zum ersten Mal zusammenarbeiten.

01

Übungskonzept

Ziele, Szenario, Rollen und Methodik – zugeschnitten auf Organisation und Ausgangslage, von der MANV-Lage bis zur Stabsrahmenübung, statt Schema F.

02

Drehbuch & Einspieler

Realistische Lageentwicklung und Dynamik: ein zeitlich getakteter Ablaufplan, der Entscheidungen unter Druck erzwingt statt eine Vorführung zu choreografieren.

03

Übungsleitung

Steuerung und Durchführung: Einspielungen zum richtigen Zeitpunkt, sicherer Übungsbetrieb, konsequent am Drehbuch.

04

Beobachtung

Definierte Kriterien und Kennzahlen statt subjektivem Eindruck – geschulte Beobachter mit klarem Auftrag.

05

Auswertung

Strukturierter Bericht und Debriefing: was funktioniert hat, wo es hakte – und warum.

06

Maßnahmen

Konkrete Verbesserungen für den nächsten Übungszyklus – damit aus der Auswertung tatsächlich Fortschritt wird.

Beratung

  • Notfall- und Krisenmanagementkonzepte – von Alarmierung bis operativer Einsatz; bestehende Konzepte überarbeitet und fortgeschrieben, aber auch neu entwickelt – unabhängig von einer Übung oder gern in Verbindung mit einer Übung als Evaluation
  • Aufbau von Stäben sowie Krisen- und Notfallmanagement – Rollen, Prozesse, Schnittstellen fürs Funktionieren im Ernstfall
  • Resilienzcheck – wo bricht's, wenn's drauf ankommt
  • Schulung von Organisationen, Stäben und Führungskräften

Für Behörden, Hilfsorganisationen, Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastruktur.

Übung besprechen →

So läuft die Zusammenarbeit

Vom ersten Gespräch bis zum ausgewerteten Ergebnis – hier am Beispiel einer kompletten Übung in vier Schritten.

Nicht jedes Projekt braucht alle vier Schritte: Genauso möglich sind einzelne Teilleistungen einer Übung – etwa nur Konzeption oder nur Auswertung – oder reine Beratungsleistungen gemäß Portfolio.

  1. 01

    Erstgespräch

    Kostenfrei und unverbindlich: Ausgangslage, Übungsziele und Rahmen klären.

  2. 02

    Konzept & Angebot

    Maßgeschneiderte Beratung oder Übungskonzept mit Szenario, Umfang und transparentem Aufwand.

  3. 03

    Übung oder Beratung

    Durchführung mit den beteiligten Organisationen und Stakeholdern.

  4. 04

    Auswertung & Bericht

    Strukturierte Auswertung mit Empfehlungen – auf Wunsch weiterführende Konzeption.

Das Fundament

ÜbCon verbindet vier Perspektiven auf das Übungswesen, die sich gegenseitig schärfen.

Einsatzpraxis

Seit 2011 im Bevölkerungsschutz – von der Ahrflut im Krisenstab der Landesregierung bis zur Fanzone der EURO 2024. Heute Leiter Einsatzdienste der Malteser Frankfurt, mit FRARescueFusion als Übungsformat, das seit 2024 über mehrere Zyklen systematisch ausgewertet wird.

Beruf

Projekt- und Standortmanagement in der Industrie: Millionenbudgets, in Spitzenzeiten 116 Mitarbeitende, rund 100 Dienstleister – Planung, Steuerung und Führung sind Handwerk, kein Zufall.

Lehre

Gastdozentur an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BBK) – dort, wo die Führungskräfte des Bevölkerungsschutzes ausgebildet werden.

Wissenschaft

Bachelorarbeit zur Modernisierung des Übungswesens im Bevölkerungsschutz nach der Zeitenwende – empirisch fundiert statt aus dem Bauch heraus.

Einblicke

Notizen aus der Übungspraxis

Kurze, ehrliche Beiträge aus Übungswesen und Bevölkerungsschutz: warum der Zeitenwende eine Übungswende folgen muss, woran Übungen scheitern – und was deine Organisation daraus mitnehmen kann.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, was vor dem ersten Gespräch am häufigsten gefragt wird.

Wer braucht Übungen im Bevölkerungsschutz?

Katastrophenschutzbehörden, Kommunen, Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Kliniken, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Unternehmen mit betrieblichem Notfall- und Krisenmanagement. Wer im Ernstfall mit anderen zusammenarbeiten muss oder den eigenen Geschäftsbetrieb absichern will, sollte diese Zusammenarbeit vorher geübt haben – Pläne allein genügen nicht.

Wie lange dauert die Vorbereitung einer Übung?

Eine Zugübung oder eine einzelne Sequenz für den Krisenstab eines Unternehmens lässt sich in wenigen Wochen vorbereiten, eine Stabsübung im Katastrophenschutz braucht typischerweise zwei bis vier Monate, eine Vollübung mit Verletztendarstellung und mehreren Organisationen sechs Monate und mehr. Entscheidend ist weniger die Dauer als die saubere Zieldefinition am Anfang.

Was unterscheidet ÜbCon von klassischer Übungsplanung?

Drei Dinge: Übungen werden als realistische Lernmöglichkeit statt als Schaufensterübung gedacht, jede Übung wird systematisch ausgewertet statt nur gefühlt bewertet, und die Ergebnisse fließen in die Konzepte ein. Mehr zur Arbeitsweise von ÜbCon.

Wie ehrlich darf eine Übung scheitern?

Eine Übung, in der nichts schiefgeht, war zu leicht – oder die Auswertung zu höflich. Scheitern in der Übung ist der günstigste Zeitpunkt zum Scheitern. Voraussetzung ist eine Übungskultur, in der Fehler als Erkenntnis gelten und nicht als Blamage.

Was ist eine Stabsrahmenübung?

Eine Stabsrahmenübung ist eine Stabsübung, bei der zusätzlich reale Gegenstellen eingebunden werden – etwa Leitstellen, Nachbarstäbe oder externe Behörden. Der eigene Stab übt nicht im luftleeren Raum, sondern mit echten Ansprechpartnern am anderen Ende der Leitung: Meldewege, Abstimmung und Schnittstellen werden dadurch genauso geprüft wie die interne Entscheidungsfindung.

Wie wird eine Übung ausgewertet?

Beobachtung während der Übung, strukturiertes Debriefing danach und eine Bewertung anhand nachvollziehbarer Kriterien statt eines allgemeinen Eindrucks. Jeder Befund wird von der daraus folgenden Maßnahme getrennt, jede Maßnahme bekommt eine verantwortliche Person und eine Frist. Das ist die wichtigste Grundlage für Lessons Learned: Nur was sauber ausgewertet und nachverfolgt wird, verbessert auch die nächste Übung. Mehr dazu im Einblick Warum Übungsauswertungen meist folgenlos bleiben.

Wie oft sollte eine Organisation üben?

Es gibt keine pauschale Zahl – entscheidend ist, dass geübt wird, bevor der Ernstfall es erzwingt. Sinnvoll ist ein Rhythmus aus kleineren, häufigeren Formaten (z. B. jährliche Planbesprechungen oder Alarmübungen) und größeren Stabs- oder Vollübungen in längeren Abständen, wenn wesentliche Änderungen anstehen: neue Zuständigkeiten, neues Personal, veränderte Risikolage. Wichtiger als die Frequenz ist, dass jede Übung tatsächlich ausgewertet wird – sonst bringt auch häufiges Üben wenig.

Was ist eine Übungsserie?

Eine Übungsserie ist eine Folge mehrerer, aufeinander aufbauender Übungen über einen längeren Zeitraum – im Unterschied zur Einzelübung, die einmalig stattfindet und danach oft folgenlos bleibt. Erkenntnisse aus einer Übung fließen in die Planung der nächsten ein, sodass sich Organisationen über die Zeit tatsächlich verbessern statt jedes Mal bei null anzufangen. FRARescueFusion, das Jan Krebs in seiner Rolle als Leiter Einsatzdienste bei den Maltesern Frankfurt seit 2024 leitet, ist ein Beispiel für eine solche Serie.

Was gehört in einen Übungsbericht?

Mehr als eine Beschreibung des Ablaufs: die beobachteten Stärken und Schwächen je Fähigkeit, eine nachvollziehbare Bewertung (nicht nur „gut gelaufen“ oder „schlecht gelaufen“), und für jede Schwachstelle eine konkrete Maßnahme mit verantwortlicher Person und Frist. Ohne diese Maßnahmentabelle ist ein Bericht nicht abgeschlossen – erst sie macht aus einer Beobachtung eine Aufgabe.

Was unterscheidet eine Übung von einer Alarmübung?

„Übung“ ist der Oberbegriff für alle Formate von der Planbesprechung bis zur Vollübung. Eine Alarmübung ist ein spezifisches, meist unangekündigtes Format daraus: Sie prüft nicht Entscheidungsfindung oder Zusammenarbeit, sondern konkret Erreichbarkeit, Alarmierungswege und Ausrückzeiten – ob und wie schnell die richtigen Leute überhaupt informiert werden und reagieren.

Vertrauen & Erfahrung

Ausgewählte Projekte

ÜbCon im ersten Jahr – aktuell unter anderem als Referent zu Übungswesen, Resilienz und Bevölkerungsschutz, aber natürlich auch im Kerngeschäft unterwegs. Ein Auszug:

  • Komplette Überarbeitung des Notfallmanagements für einen großen Industriestandort
  • Vortrag zum Thema Resilienz für eine THW-Regionalstelle und die angeschlossenen Verbände
  • Vortrag zum Thema Übungswende bei der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V.
  • Vortrag zum Thema Geänderte Bedrohungslage und Einfluss auf das Facility Management bei der GEFMA

Weitere Projekte laufen oder sind aktuell nicht nennbar.

Kostenloses Erstgespräch

Ob Übungsplanung, Bevölkerungsschutz oder die Verbindung zum Facility Management – schildere kurz dein Anliegen. Antwort in der Regel innerhalb von 48 Stunden.

  • Rund 30 Minuten, unverbindlich und kostenfrei
  • Wir klären Ausgangslage, Ziel und ob ÜbCon der richtige Ansprechpartner ist
  • Du bekommst im Anschluss eine ehrliche Einschätzung – auch wenn sie „das brauchst du nicht“ lautet

* Pflichtfeld

Mit dem Absenden werden deine Angaben zur Bearbeitung deiner Anfrage verarbeitet – mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Lieber direkt per Mail? jan.krebs@uebcon.org

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