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Übungskonzept
Ziele, Szenario, Rollen und Methodik – zugeschnitten auf Organisation und Ausgangslage, von der MANV-Lage bis zur Stabsrahmenübung, statt Schema F.
ÜbCon · Beratung für die Übungswende
Übungen entscheiden darüber, ob Strukturen im Ernstfall tragen. ÜbCon steht für Übungen, die nicht nur stattfinden, sondern wirken: realistisch konzipiert, professionell geleitet und systematisch ausgewertet – gestützt auf 15 Jahre Erfahrung aus Ehrenamt und Beruf, vom Rettungsdiensteinsatz bis zur komplexen, mehrtägigen Großübung.
Aus der Praxis für die Praxis. Szenarien neu denken. Machen statt abwarten.
Für Behörden, Kommunen, Hilfsorganisationen, KRITIS-Betreiber, Kliniken, Unternehmen und Veranstalter.
Aus der Praxis · Fazit der Übungsleitung FRARescueFusion
Wie passen wir den Übungsbetrieb im Bevölkerungsschutz an die veränderte Bedrohungslage an?
Zeitenwende heißt Machen. Erst die Übungswende bringt Schlagkraft auf die Straße – Übungsdurchführung konsequent und pragmatisch, statt nur beschlossen.
Train as you fight. Für Ergebnisse, die im Einsatz bestehen.
Haltung
Jede Übung bei ÜbCon stellt sich denselben Fragen:
Sechs konkrete Bausteine, ein Ziel: Einsatzkräfte und Stäbe, die im Ernstfall nicht zum ersten Mal zusammenarbeiten.
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Ziele, Szenario, Rollen und Methodik – zugeschnitten auf Organisation und Ausgangslage, von der MANV-Lage bis zur Stabsrahmenübung, statt Schema F.
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Realistische Lageentwicklung und Dynamik: ein zeitlich getakteter Ablaufplan, der Entscheidungen unter Druck erzwingt statt eine Vorführung zu choreografieren.
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Steuerung und Durchführung: Einspielungen zum richtigen Zeitpunkt, sicherer Übungsbetrieb, konsequent am Drehbuch.
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Definierte Kriterien und Kennzahlen statt subjektivem Eindruck – geschulte Beobachter mit klarem Auftrag.
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Strukturierter Bericht und Debriefing: was funktioniert hat, wo es hakte – und warum.
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Konkrete Verbesserungen für den nächsten Übungszyklus – damit aus der Auswertung tatsächlich Fortschritt wird.
Für Behörden, Hilfsorganisationen, Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastruktur.
Vom ersten Gespräch bis zum ausgewerteten Ergebnis – hier am Beispiel einer kompletten Übung in vier Schritten.
Nicht jedes Projekt braucht alle vier Schritte: Genauso möglich sind einzelne Teilleistungen einer Übung – etwa nur Konzeption oder nur Auswertung – oder reine Beratungsleistungen gemäß Portfolio.
Kostenfrei und unverbindlich: Ausgangslage, Übungsziele und Rahmen klären.
Maßgeschneiderte Beratung oder Übungskonzept mit Szenario, Umfang und transparentem Aufwand.
Durchführung mit den beteiligten Organisationen und Stakeholdern.
Strukturierte Auswertung mit Empfehlungen – auf Wunsch weiterführende Konzeption.
ÜbCon verbindet vier Perspektiven auf das Übungswesen, die sich gegenseitig schärfen.
Seit 2011 im Bevölkerungsschutz – von der Ahrflut im Krisenstab der Landesregierung bis zur Fanzone der EURO 2024. Heute Leiter Einsatzdienste der Malteser Frankfurt, mit FRARescueFusion als Übungsformat, das seit 2024 über mehrere Zyklen systematisch ausgewertet wird.
Projekt- und Standortmanagement in der Industrie: Millionenbudgets, in Spitzenzeiten 116 Mitarbeitende, rund 100 Dienstleister – Planung, Steuerung und Führung sind Handwerk, kein Zufall.
Gastdozentur an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BBK) – dort, wo die Führungskräfte des Bevölkerungsschutzes ausgebildet werden.
Bachelorarbeit zur Modernisierung des Übungswesens im Bevölkerungsschutz nach der Zeitenwende – empirisch fundiert statt aus dem Bauch heraus.
Übungen, wie sie sein sollen: realistisch, organisationsübergreifend und mit echtem Erkenntnisgewinn.
Kurze, ehrliche Beiträge aus Übungswesen und Bevölkerungsschutz: warum der Zeitenwende eine Übungswende folgen muss, woran Übungen scheitern – und was deine Organisation daraus mitnehmen kann.
Kurz beantwortet, was vor dem ersten Gespräch am häufigsten gefragt wird.
Katastrophenschutzbehörden, Kommunen, Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Kliniken, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Unternehmen mit betrieblichem Notfall- und Krisenmanagement. Wer im Ernstfall mit anderen zusammenarbeiten muss oder den eigenen Geschäftsbetrieb absichern will, sollte diese Zusammenarbeit vorher geübt haben – Pläne allein genügen nicht.
Eine Zugübung oder eine einzelne Sequenz für den Krisenstab eines Unternehmens lässt sich in wenigen Wochen vorbereiten, eine Stabsübung im Katastrophenschutz braucht typischerweise zwei bis vier Monate, eine Vollübung mit Verletztendarstellung und mehreren Organisationen sechs Monate und mehr. Entscheidend ist weniger die Dauer als die saubere Zieldefinition am Anfang.
Drei Dinge: Übungen werden als realistische Lernmöglichkeit statt als Schaufensterübung gedacht, jede Übung wird systematisch ausgewertet statt nur gefühlt bewertet, und die Ergebnisse fließen in die Konzepte ein. Mehr zur Arbeitsweise von ÜbCon.
Eine Übung, in der nichts schiefgeht, war zu leicht – oder die Auswertung zu höflich. Scheitern in der Übung ist der günstigste Zeitpunkt zum Scheitern. Voraussetzung ist eine Übungskultur, in der Fehler als Erkenntnis gelten und nicht als Blamage.
Eine Stabsrahmenübung ist eine Stabsübung, bei der zusätzlich reale Gegenstellen eingebunden werden – etwa Leitstellen, Nachbarstäbe oder externe Behörden. Der eigene Stab übt nicht im luftleeren Raum, sondern mit echten Ansprechpartnern am anderen Ende der Leitung: Meldewege, Abstimmung und Schnittstellen werden dadurch genauso geprüft wie die interne Entscheidungsfindung.
Beobachtung während der Übung, strukturiertes Debriefing danach und eine Bewertung anhand nachvollziehbarer Kriterien statt eines allgemeinen Eindrucks. Jeder Befund wird von der daraus folgenden Maßnahme getrennt, jede Maßnahme bekommt eine verantwortliche Person und eine Frist. Das ist die wichtigste Grundlage für Lessons Learned: Nur was sauber ausgewertet und nachverfolgt wird, verbessert auch die nächste Übung. Mehr dazu im Einblick Warum Übungsauswertungen meist folgenlos bleiben.
Es gibt keine pauschale Zahl – entscheidend ist, dass geübt wird, bevor der Ernstfall es erzwingt. Sinnvoll ist ein Rhythmus aus kleineren, häufigeren Formaten (z. B. jährliche Planbesprechungen oder Alarmübungen) und größeren Stabs- oder Vollübungen in längeren Abständen, wenn wesentliche Änderungen anstehen: neue Zuständigkeiten, neues Personal, veränderte Risikolage. Wichtiger als die Frequenz ist, dass jede Übung tatsächlich ausgewertet wird – sonst bringt auch häufiges Üben wenig.
Eine Übungsserie ist eine Folge mehrerer, aufeinander aufbauender Übungen über einen längeren Zeitraum – im Unterschied zur Einzelübung, die einmalig stattfindet und danach oft folgenlos bleibt. Erkenntnisse aus einer Übung fließen in die Planung der nächsten ein, sodass sich Organisationen über die Zeit tatsächlich verbessern statt jedes Mal bei null anzufangen. FRARescueFusion, das Jan Krebs in seiner Rolle als Leiter Einsatzdienste bei den Maltesern Frankfurt seit 2024 leitet, ist ein Beispiel für eine solche Serie.
Mehr als eine Beschreibung des Ablaufs: die beobachteten Stärken und Schwächen je Fähigkeit, eine nachvollziehbare Bewertung (nicht nur „gut gelaufen“ oder „schlecht gelaufen“), und für jede Schwachstelle eine konkrete Maßnahme mit verantwortlicher Person und Frist. Ohne diese Maßnahmentabelle ist ein Bericht nicht abgeschlossen – erst sie macht aus einer Beobachtung eine Aufgabe.
„Übung“ ist der Oberbegriff für alle Formate von der Planbesprechung bis zur Vollübung. Eine Alarmübung ist ein spezifisches, meist unangekündigtes Format daraus: Sie prüft nicht Entscheidungsfindung oder Zusammenarbeit, sondern konkret Erreichbarkeit, Alarmierungswege und Ausrückzeiten – ob und wie schnell die richtigen Leute überhaupt informiert werden und reagieren.
Vertrauen & Erfahrung
ÜbCon im ersten Jahr – aktuell unter anderem als Referent zu Übungswesen, Resilienz und Bevölkerungsschutz, aber natürlich auch im Kerngeschäft unterwegs. Ein Auszug:
Weitere Projekte laufen oder sind aktuell nicht nennbar.
Ob Übungsplanung, Bevölkerungsschutz oder die Verbindung zum Facility Management – schildere kurz dein Anliegen. Antwort in der Regel innerhalb von 48 Stunden.
Lieber direkt per Mail? jan.krebs@uebcon.org
Wehrheim (Rhein-Main) · auf Google Maps ansehen