ÜbCon · Für Kommunen und Behörden

Ist deine Verwaltung auf eine Krise vorbereitet – oder steht es nur im Notfallplan?

Wir begleiten kommunale Entscheidungsträger bei der Weiterentwicklung ihrer Krisenorganisation, der Vorbereitung auf außergewöhnliche Ereignisse und der Zusammenarbeit mit den Gefahrenabwehrstrukturen.

Zeitenwende ist beschlossen. Geübt wird sie noch selten.

Das seit März 2026 geltende KRITIS-Dachgesetz fasst zehn Sektoren zusammen – von Energie und Wasser über Gesundheitswesen bis zu kommunalen Diensten. Betreiber müssen einen Resilienzplan vorlegen, und § 13 KRITISDachG nennt Übungen darin ausdrücklich als Pflichtbestandteil. Dazu kommt die Zeitenwende: großflächige Schadenslagen, langanhaltende Stromausfälle und der Spannungs- und Verteidigungsfall sind wieder reale Planungsgrößen für Kommunen und Behörden. Pläne und Konzepte gibt es inzwischen viele – die entscheidende Frage ist, ob sie im Ernstfall tatsächlich funktionieren. Mehr zum Hintergrund in den Fachbeiträgen zu kritischen Infrastrukturen und zur Zeitenwende.

Themenfelder

Sechs Schwerpunkte, mit denen ÜbCon kommunale Verwaltungen und Behörden begleitet.

Verwaltungsstab und Krisenorganisation

Rollen, Prozesse und Entscheidungswege im Verwaltungsstab aufbauen, überprüfen und in der Übung auf die Probe stellen.

Stromausfall und Ausfall kritischer Infrastruktur

Das Blackout-Szenario zwingt Stäbe, Abhängigkeiten zwischen Energie, Wasser, Kommunikation und eigener Handlungsfähigkeit zu erkennen.

Zivile Verteidigung und Gesamtverteidigung

Vorbereitung auf den Spannungs- und Verteidigungsfall als zweiter Pfeiler neben der militärischen Landes- und Bündnisverteidigung.

Interkommunale Zusammenarbeit

Meldewege, Abstimmung und Zuständigkeiten zwischen Nachbarkommunen und -behörden vor dem Ernstfall klären statt erst währenddessen.

Zusammenarbeit mit BOS und KRITIS

Schnittstellen zwischen Verwaltung, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie Betreibern kritischer Infrastrukturen sichtbar machen.

Stabsrahmenübungen und strategische Krisenübungen

Eine Stabsrahmenübung bindet zusätzlich reale Gegenstellen ein – etwa Leitstellen, Nachbarstäbe oder externe Behörden. Der eigene Stab übt dann nicht im luftleeren Raum, sondern mit echten Ansprechpartnern am anderen Ende der Leitung: Meldewege, Abstimmung und Schnittstellen werden genauso geprüft wie die interne Entscheidungsfindung.

Einordnung

Strategische Übungsserien haben Tradition.

Während des Kalten Krieges probte die Bundesrepublik im Rahmen der NATO-Übungsserie WINTEX regelmäßig die zivile Verteidigung. Seit 2004 setzt die LÜKEX (Länder- und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung) Maßstäbe: Bund und Länder üben gemeinsam strategisches Krisenmanagement auf Ebene der Krisenstäbe, koordiniert vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Die Lehre aus beiden Serien: Regelmäßigkeit und ehrliche Auswertung schlagen jede einmalige Großübung. Genau dieses Prinzip überträgt ÜbCon auf einzelne Kommunen und Behörden – nicht jede Verwaltung braucht eine LÜKEX, aber jede profitiert vom selben Grundsatz. Mehr dazu auf der Seite Die Übungswende.

Krisenorganisation besprechen

Ob Verwaltungsstab, Stabsrahmenübung oder KRITIS-Pflichtübung nach § 13 KRITISDachG – im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ausgangslage und Ziel. Mehr zu den Bausteinen dahinter: Consulting und Training & Exercises.

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